mRay von mbits

mRay von mbits spart Zeit durch sofortiges Telekonsil mit einem oder mehreren Kollegen. Ärzte arbeiten flexibler im Hintergrunddienst, kommunizieren verständlicher bei Visiten und treffen schnelle und abgesicherte Therapie-Entscheidungen. Darüber hinaus sparen Ärzte Kosten durch mobile, radiologische Arbeitsplätze sowie den einfachen Bildzugriff für Zuweiser und Patienten.

Mögliche Anwendungsbeispiele:

  • Zweitmeinung
  • Teleradiologie
  • Perfusionsanalyse
  • Fotodokumentation

Zweitmeinung

Sparen Sie wertvolle Zeit durch sofortiges Telekonsil mit Kollegen. Mit mRay sind Sie flexibler im Hintergunddienst und kommunizieren verständlicher bei der Visite.

Teleradiologie

Sparen Sie Kosten durch mobile, radiologische Arbeitsplätze. Profitieren Sie von schnellem und einfachem Bildzugriff. mRay erleichtert den Bild- und Datenaustausch mit Zuweisern.

Perfusionsanalyse

Für die Therapieplanung bei akutem Schlaganfall. Das KI-Tool liefert optimierte CT- und MRT-Perfusionsanalysen. Die Ergebnisse sind standardisiert und reproduzierbar.

Fotodokumentation

mRay unterstützt die schnelle, geschützte Wunddokumentation. Profitieren Sie von einer unkomplizierten Dokumentation und Weiterverarbeitung Ihrer Bild-Aufzeichnungen.

So funktioniert mRay:

Die mbits imaging GmbH kann daher einfach eine spezifische Software auf dem Server des Krankenhauses installieren, die dann Bilddateien aus dem PACS liest und empfängt. Ärzte laden die mRay-App auf ihr mobiles Gerät herunter und können dann Bilddaten herunterladen oder an ihre Kollegen senden. Sie können auch das Bildarchiv durchsuchen. Dass die mobile App perfekt ist, wenn ein Arzt nicht im Krankenhaus ist und keinen Zugang zu seinem Desktop-Computer hat, versteht sich von selbst. „Ein klassischer Fall ist ein Oberarzt, der zu Hause ist und dessen Assistenzarzt in der Klinik mit einem unklaren Befund zu kämpfen hat. Der Assistent sendet das Bild dann zur zweiten Meinung an das mobile Gerät des Oberarztes“, sagt mbits Geschäftsführer Dr. Michael Müller.

Die Bilder werden sicher und schnell aus dem PACS übertragen. „Wir haben in Zusammenarbeit mit Datenschützern und Radiologen am DKFZ eine sichere Möglichkeit der Bilddatenübertragung entwickelt“, so Müller weiter. Die Daten werden in einem mehrstufigen System gesichert und verschlüsselt. Im Krankenhaus werden die Bilddaten in einem sicheren System gespeichert, wo sie vor der Übertragung verschlüsselt und auf dem mobilen Gerät zwischengespeichert werden, ebenfalls in verschlüsselter Form. Die Bilder werden nur entschlüsselt, wenn sich der Benutzer mit seiner individuellen Benutzer-ID und seinem Passwort anmeldet. „Das ist die so genannte asymmetrische Verschlüsselung.“, erklärt der Medizininformatiker.

Mobile Geräte werden hauptsächlich in der Kommunikation, beim Anrufen oder Senden von Nachrichten eingesetzt. Die mRay-Entwickler haben in die neueste Softwareversion eine Kommunikationsplattform integriert, die es eingeloggten Medizinern ermöglicht, Text- und Audiomeldungen sowie ein oder mehrere radiologische Bilder, einschließlich Bildabschnitte und zugehörige Parameter, gemeinsam zu nutzen. Besonders interessant wird die Idee, wenn Ärzte verschiedener Fachrichtungen Daten miteinander austauschen. „Chirurgen zum Beispiel sind nicht daran interessiert, einen kompletten CT-Datensatz zu betrachten, sie benötigen in der Regel nur einen bestimmten Abschnitt, den ein Radiologe für sie auswählen kann. Dafür ist mRay gemacht.“, so Müller.

mRay ist ein zugelassenes medizinisches Gerät der Klasse IIb. Die mbits imaging GmbH konnte in der Gründungsphase von den etablierten Qualitätsmanagementprozessen des DKFZ profitieren und agiert damit auf dem höchstmöglichen technischen Niveau und im Rahmen der geltenden Vorschriften. Die Anforderungen an eine mobile App sind denen für Desktop-Computersoftware sehr ähnlich. Die Zertifizierung erfolgt durch den TÜV Süd. „Viele Menschen verbinden mobile Apps mit etwas Unsicherem. Mobile Apps sind jedoch nur Anwendungssoftware, die auf einem mobilen Gerät läuft, und damit nicht schlechter als Software, die auf einem Desktop-Computer läuft“, erklärt Müller.

mRay ist noch nicht für die Primärbetrachtung geeignet, da die derzeit verfügbaren Tablets nicht den Anforderungen der Röntgenverordnung an Helligkeit, Kontrast, Displaygeometrie und Pixeldichte entsprechen. Im Moment beschränken sich mobile Apps in der Regel auf das Betrachten von Bildern, wenn kein normaler Arbeitsplatz verfügbar ist. Um diese Situation zu verbessern, hat die mbits imaging GmbH die Zusammenarbeit mit der IMAGE Information Systems Europe GmbH aus Rostock aufgenommen, die einen Tablet-Computer namens „MED-TAB“ entwickelt hat, der deutschen Standards entspricht und den Aktionsradius der Software deutlich erweitert, wie Müller erklärt. Dies wird in der Teleradiologie deutlich. „Es ist nicht erforderlich, dass ein Radiologe an dem Ort anwesend ist, an dem die Bilder produziert werden, sodass die Primäransicht auf einem tragbaren Gerät erfolgen kann. Wir werden damit das erste Unternehmen in Deutschland mit einem Primärbetrachtungsgerät sein.“

Über mbits

mbits ist eine Ausgründung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg, Deutschland). Als Spezialisten für Medizinische Bildverarbeitung entwickelt mbits professionelle, radiologische Software-Lösungen für das Mobilgerät. mbits versteht sich als flexibles Technologieunternehmen für medizinische Software mit dem Schwerpunkt auf Entwicklungen speziell für mobile Geräte wie Tablet-PCs und Smartphones. Die Forschungsgruppe arbeitet seit 2011 auf dem Gebiet medizinischer Bildverarbeitungssoftware für mobile Endgeräte. Anfangs als mbits Steinbeis Transferzentrum für Technologie und seit 2015 in der gesellschaftergeführten mbits imaging GmbH. 

 

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